Beschäftigung von geflüchteten Personen aus der Ukraine | VP

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Beschäftigung von geflüchteten Personen aus der Ukraine

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Zahlreiche Betriebe interessieren sich für die Einstellung von Flüchtlingen aus der Ukraine. Personen mit einer blauen Aufenthaltskarte („Ausweis für Vertriebene“) haben seit 21. April 2023 (Inkrafttreten der diesbezüglichen AuslBG-Novelle, BGBl. I Nr. 43/2023) freien Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt (siehe § 1 Abs. 2 lit. k AuslBG). Diese Regelung gilt bis zum 4. März 2025 (wie es danach weitergeht, ist noch offen). Somit benötigen Unternehmen derzeit (zumindest bis 4. März 2025) keine Beschäftigungsbewilligung des AMS, wenn sie Ukrainische Staatsangehörigen mit einer blauen Aufenthaltskarte („Ausweis für Vertriebene“) beschäftigen wollen. Zuständig für die Ausstellung der blauen Aufenthaltskarte ist das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl.

Das bedeutet: Wenn der „Ausweis für Vertriebene“ vorliegt, ist die Beschäftigung legal möglich. Das frühere AMS-Formular für den Antrag auf Beschäftigungsbewilligung für Vertriebene wurde somit obsolet.

 

 

 

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